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Dort wo auf meiner Wiese gerade keine Gehölze aufkommen, lasse ich sie gerne ungemäht. Das ist eine Voraussetzung, um im Spätherbst Spinnweben zu beobachten. Die zweite wichtige Voraussetzung ist eine spezielle sehr kurzzeitige Wettersituation: Morgensonne nach kalten Nächten (mittags ist der Morgentau schon wieder weg). Unglaublich, wieviele Spinnen mit ihren Fangnetzen auf einer wilden Wiese auf Beute lauern. Manche scheinen dabei künstlerisch anspruchsvoll vorzugehen, andere Netze wirken etwas "schluderich" aufgespannt. Man müsste einmal die Netzkonstruktionen im Hinblick auf die Effizienz im Verhältnis von Sorgfalt und Materialeinsatz zu Beutefang untersuchen. Aber dieser "Forschungsansatz" wäre vermutlich zu kurz gegriffen; denn es geht ja sogar ganz ohne Netz (sprich: Materialeinsatz), wie viele erfolgreiche Spinnenarten beweisen.


